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WELTRAUMSPIELE  | Flug zum Mond, S&S, 50er Jahre |
 | "Weltraumfahrt" - "Raketenfahrt zum Mond", Verlag: Spielefabrik Franz Schmidt, München 13
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 | Die Ersten m Kosmos, Lehrmittel Pößneck, 1973 |
 | Aus einer Wochenendbeilage der "Westdeutsche Allgemeine Zeitund" (WAZ), 50er Jahre |
Ein ausgesprochen sehenswertes Weltraumspiel findet sich in der Weihnachtsbeilage der Westdeutsche Allgemeine aus dem Jahr 1955. Dessen Spielplan ist auf herkömmliches Zeitungspapier gedruckt und die Spielfiguren in Form von sechs Weltraumschiffen müssen erst einmal „aus Holz oder Pappe selbst hergestellt werden.“ Gerade deshalb spiegelt „Zisch Bumm – Ein Spiel für junge Leseratten“ auf anheimelnde Art und Weise den Zeitgeist der 50er wider und weiß darüber hinaus durch originelle Einfälle zu gefallen. So werden im von einem Zeichner namens Vossnacke entworfenen Universum nicht nur „Fliegende Untertassen“ gesichtet, sondern auch „Fliegende Zigarren“ und eine Zeitungsfrau bietet gar die Welt-All-Zeitung (WAZ) feil (...) Zudem fährt „jeder Raumfahrer einmal auf dem Saturn-Karussell. Freut sich darüber so, dass er anfängt zu singen: Spieler muss aufstehen und ein Lied singen.“
 | Das Deutsche Raumfahrtspiel - Spacelab, VEMAS 1986 |
„Spacelab – Das Deutsche Raumfahrtspiel D1“ aus dem Jahr 1986 spannt einen Bogen bis in die jüngere Vergangenheit, zumindest was Titel und Schachtelillustration betrifft. Beim Spiel selbst handelt es sich um eine kritische und mit Sarkasmus nicht geizende Abrechnung mit den Kosten solcher Projekte und den sich daraus ergebenden wirtschaftlichen Verflechtungen. So erhält jeder Spielteilnehmer als Spielfiguren sowohl einen Wissenschaftler als auch einen Industriellen und das Spielgeld gibt mit 250-Millionen-DM-Scheinen Aufschluss über die Größenordnung der zur Finanzierung benötigten Summen. Folglich ist der Sieger des Spiels nicht, wer in Forschung und Technik Außerordentliches leistet, sondern wer „bei Spielende das meiste Kapital bzw. die meisten Firmenwerte besitzt“. (Auszüge aus meinem Artikel "Weltraumspiele" im Sammlermagazin "Trödler", Heft 5/2007, den kompletten Text gibt es auf der nächsten Seite)
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| | |  | "Kosmonaut ärgere dich nicht - Wettflug zum Mond", Würfelspiel, Beilage zum Buch "Kosmonauten-Fibel" von Horst Hoffmann, Der Kinderbuchverlag Berlin, 1964 |
 | "Space Station - For a fine young astronaut", Hallmark Cards Inc, um 1960 |
 | Durchmesser 40 cm |
 | Zeitgeist pur: 1957 elektrisierte der Satellit Sputnik, der erste "künstliche Erdtrabant" die gesamte Welt. Das wunderschön illustrierte DDR-Spiel "Mit den Sputniks rund um den Erdball" aus dem Jahr 1958 lässt es sich natürlich nicht nehmen, den damaligen Vorsprung russischer Weltraumtechnik - und damit natürlich auch automatisch die vermeintliche Überlegenheit des gesamten politischen Systems - zu preisen: "Überall waren die Menschen den Sputniks auf der Spur; die großen Himmelsfernrohre verfolgten sie auf ihren Bahnen um den Erdball. In der Morgen- und Abenddämmerung sahen die Menschen in Leningrad und Berlin, in Paris und Kapstadt und überall auf unserer Erde mit bloßen Augen die Sputniks." Auf den mit Drehscheiben hinterlegten Bildschirmen des Spielbretts werden im Spielverlauf verschiedene Städte sichbar, von denen aus der Sputnik beobachtet werden konnte. Hersteller: VEB (K) Kartonagen und Bürobedarf Karl-Marx-Stadt, Maße der Schachtel 27 x 38cm |
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