virtuelles Spielzeugmuseum der 50er - 70er Jahre
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Altes Spielzeug der 50er Jahre


 

Typisches Spielzeug der 50er und auch noch 60er Jahre: Holzauto mit Bauklötzen auf der Ladefläche.

 


                

Beliebte Hundrassen der 50er und 60er Jahre als Stofftier / Plüschtier: Dackel   Pudel

 

                   

Dass sich der Collie - hier ein Spielzeugtier der Firma Steiff - solch großer Beliebtheit erfreute, ist sicherlich nicht zuletzt der Fernsehserie "Lassie" zuzuschreiben, in welcher ein Hund dieser Rasse die tierische Hauptrolle spielte.

 

"Lassie", Gesellschaftsspiel zur gleichnamigen Fernsehserie. Mehr solcher "Fernsehspiele" gibt's HIER

 

Nachziehtier aus Holz: Dackel

 

             
Nachziehhunde: Foxterrier aus Holz und aus
  Plüsch, Pappe, Plastik

 

Nachziehhund. Drei verschiedene an das Gestänge geknotete und jeweils abgerissene Bänder zeugen davon, dass dieses Spielzeug bei seinem kindlichen Besitzer sehr beliebt war und offenbar auf langen Strecken sein Begleiter sein durfte. - Kein Wunder - bei so hübschen Schlappohren und solch einem treuen Hundeblick....

 


 

Wie beim darüber zu sehenden Nachziehhund wurde bei diesem Holzauto die Ziehschnur ebenfalls arg beansprucht. Da nützt bald auch der vierfache Befestigungsknoten nichts mehr...

 

 

 


 

                   
    "Peter Spielbälle aus Gummi und Plastik", Anzeige Hessische Gummiwarenfabrik Fritz Peter, Klein-Auheim (1960)

Wie schon mehrfach auf meinen Seiten angesprochen, zählen zu den großen Spielzeugraritäten der 50er und 60er Jahre nicht etwa die Produkte von Schuco, Schildkröt, Steiff und Co., sondern vielmehr ganz profane, in hohen Stückzahlen auf den Markt geworfene Billigspielzeuge. Während Markenspielzeug aufgrund seines hohen Anschaffungspreises selbst in defektem Zustand oft aufgehoben wurde und derart in Kellern oder auf Dachböden die Jahrzehnte überdauerte, wurde Billigspielzeug, wenn es kaputt war, schlicht und einfach weggeschmissen. - Ganz besonders selten zu finden sind simple Bälle aus Plastik oder Gummi. Zum einen verloren diese irgenwann die Luft und besaßen in den Billigversionen kein Ventil zum Aufpumpen, zum anderen wurden sie aufgrund seinerzeit noch nicht ausgereifter Materialien recht schnell spröde und rissig, insbesondere wenn sie längere Zeit dem Sonnenlicht ausgesetzt waren - was natürlich häufig vorkam, da sie in der Regel ja für für das Spiel im Freien gedacht waren. - Beim Anschauen der Bilder konnte ich mich übrigens sofort wieder daran erinnern, wie es sich seinerzeit anfühlte, solch einen rissigen Ball in den noch "zarten" Kinderhänden zu halten. Und auch daran, wie man unwillkürlich anfing, mit den Fingernägeln (sofern diese nicht gerade mal wieder frisch abgekaut waren) an den Rissstellen "herumzuknibbeln".

 

 

Ich habe mittlerweile durch eine alte Werbung erfahren, dass auch die Firma Schildkröt Bälle hergestellt hat. Aber selbst die haben nicht überlebt... Da die Werbung hübsch anzuschauen ist, sei sie an dieser Stelle dennoch gezeigt.

 


Große Spardose in Form eines Fernsehers mit schönem Perlmutt-Effekt und Sandmann-Motiv, 14 x 6,5 x 12cm - mehr DDR-Spielzeug HIER

 

 


Sehr schön lithographierte Technofix Blechbahn (Nr.299) mit nicht minder schön illustriertem Verkaufskarton (50 x 17 x 6,5 cm) aus dem Jahr 1960. - Wenn ein Auto an der Tankstelle ankommt, stoppt es und der Tankwart kommt geschwind heraus! Das waren noch Zeiten...Hersteller: Gebr. Einfalt, Nürnberg ("Marke Technofix")

 

 

 

 

 

 

 


 

"Der springende Bär" nach Funktionsart eines "Hütchenspiels" gefällt mir wegen seiner heimeligen pastelligen Illustrationen sehr. Das Besondere: Hinter der Signatur des Zeichners ist die Jahreszahl 46 zu erkennen. Es handelt sich also offenbar um ein Spiel aus der unmittelbaren Nachkriegszeit.

 

 

 


 "Ruth -die formenschöne Kleinstnähmaschine (Kindernähmaschine)", Hersteller: "Trafik - Fabrik für Kleinmaschinen, Taura (Chemnitztal). Ein baugleiches Exemplar samt den Erinnerungen der seinerzeitigen Besitzerin gibt es HIER

 


 

Hauswirtschaftliches Mädchen-Spielzeug "made in Japan": "Little Miss Houeskeeper", ein Kinder-Toaster, bei dem mit 1,5-Volt-Glühbirnen-Beleuchtung  (und viel kindlicher Phantasie) die Illusion des Brotröstens erzeugt wird.

 


 

Hinter "Spring!" (Ravensburger Spiele Nr. 5620)  verbirgt sich ein recht simples Würfelspiel, in dessen Verlauf "jeder der Mitspieler seine Figur vom Startfeld aus möglichst rasch um die Insel herum zum Spielfeld in die Mitte bringen" muss. Sammelnswert wird es für mich allein durch die überaus reizvolle Deckelillustration im Stil der Zeit, die für mich "pure Lebensfreude" verkörpert und in meinen Augen ein echter Hingucker ist. (1956)

 


 

Spielzeugprospekt "Das schöne Spielzeug" - mehr Spielzeugkataloge der 50er und 60er Jahre HIER

 

 

 


 

                         
     

"Normalerweise ist es ja so, dass bei einem Spielzeug zuallererst die Kleinteile verloren gehen. Auf mitunter mysteriöse Weise sind sie irgendwann spurlos verschwunden, scheinen wie vom Erdboden verschluckt - insbesondere, wenn es sich um loses Zubehör handelt, das nicht fest mit dem Ganzen verbunden ist. In diesem Fall verhielt es sich jedoch genau umgekehrt. Im Keller fand ich in einem alten Karton mit "Vermischtem" eine bereits arg malträtierte Massefigur in Feuerwehruniform und im selben Moment fiel mir ein, dass es dazu früher einmal ein komplettes Feuerwehrauto gegeben hatte. Die Suche im Familienalbum bestätigte die Erinnerung: es muss wohl im Jahr 1967 gewesen sein, als mir der Weihnachtsmann ein knallrotes Feuerwehrauto mit weit ausfahrbarer Leiter und - noch viel schöner - funktionierender Wasserspritze brachte. Ich erinnerte mich sofort, dass ich an letzterer am Heiligen Abend enormen Spaß hatte - der Rest der Familie ob der großen Reichweite des Wasserstrahls allerdings recht bald etwas genervt war... - Auf einem Trödelmarkt fand ich schließlich ein baugleiches Auto. Zwar fehlten (natürlich!) einige Kleinteile, aber ich kaufte es dennoch und habe es nicht bereut. Es ist zwar - abgesehen von meinem altvertrauten Feuerwehrmann - nicht dasselbe meiner Kindheit, hat aber nichtsdestotrotz schon viele schöne Erinnerungen geweckt und mir derart eine Menge Freude bereitet!"

 

 


Ein Würfelpuzzle / Bilderbaukasten als aussagekräftiges Zeitzeugnis: Kinder spielen - wohl zu Beginn der 50er Jahre - "Wiederaufbau" vor einer Silhouette realer Baustellen. Und die Bescherung unter dem Weihnachtsbaum fällt auch nicht mehr so kärglich aus wie noch in den unmittelbaren Nachkriegsjahren.


Da die Sammlung von "Würfelpuzzles" / "Bilderbaukästen" stetig wächst, gibt es diese Spielzeuge nun auf einer eigenen Seite zu sehen. Bei speziellem Interesse WÜRFELPUZZLES anklicken, ansonsten "Weiter".

 


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