virtuelles Spielzeugmuseum der 50er - 70er Jahre
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Ich bedanke mich auf das Allerherzlichste bei Ingrid aus Hamburg, die mir und meinem Museum die komplette 50er-Jahre-Puppenhauswelt ihrer Kindheit anvertraut hat - neben einem Puppenhaus gehören auch noch zwei Puppenstubengehäuse dazu. - Bei der Einrichtung des Hauses und der Stuben habe ich mich genauestens an Ingrids Kindheitserinnerungen orientiert, die sie für mich netterweise auf Fotos festgehalten hat. 

 

 

 

 

 

"Fernsehzimmer" und Schlafzimmer. Der Teppich im Schlafzimmer stammt noch von der Oma, die in den 1930er Jahren mit Webpelzen handelte.

 

                 
Schicke, selten zu findende Flurgarderobe. Das an der Rückwand verklebte Schaumgummi ist fast schon zu Staub zerfallen und rieselt bereits herab, wenn man es nur mal scharf anguckt.   In der Garage stand ursprünglich mal eine Mercedes-Limousine, die Ingrid irgendwann einmal zu einem Cabrio "umbaute". Da dadurch scharfe Kanten entstanden waren, wurde dieses jedoch entsorgt. Seither dient die Garage als Abstellraum für "Saisonware"...

 

Eigentlich war die Hollywoodschaukel für die Dachterrasse des Hauses gedacht, doch empfand Ingrid sie schon als Kind an diesen Platz als zu groß - daher musste das Gartenmöbel auf eine Schaumstoffwiese mit Schaumstoff-Blumen- und -Bäumen ausweichen, um die sie mit Plastikelementen einen Zaun baute. Da sämtliche Schaumstoffelemente im Laufe der Jahre zerfallen sind, habe ich für das Foto eine Filzplatte darunter gelegt. Diese ist übrigens das einzige auf dieser Seite zu sehende Teil, das nicht aus dem originalen Fundus stammt.

 

Das Puppenhaus in einem Spielzeugprospekt aus dem Jahr 1957: "Puppenhaus - 2 Etagen mit je einem großen Raum; Treppenaufgang, Terrasse und Dachgarten. Angebaute Garage mit Auffahrt. Alle Fenster und Türen lassen sich öffnen. Das Haus ist hinten offen, so daß man bequem hineingreifen kann. Größe etwa 65 x 33 x 41cm.......45.-"

 

Tolles Zeitdokument: Ingrids Mutter hat den Kauf des Puppenhauses in ihrem Haushaltsbuch festgehalten. Dezember 1957: "1 Puppenhaus (Ingr.) 35.-. Ingrid erinnert sich, dass das Puppenhaus seinerzeit bei "Spielzeug Rasch in Hamburg" gekauft wurde. "Dort hatte ich es ja gesehen und mir dann gewünscht." - Bemerkenswert ist der für die damalige Zeit gewaltige Preisunterschied von 10 DM!

 

Wohnzimmer und Kinderzimmer.

 

Das Püppchen mit der Gitarre war in Ingrids Spielwelt die "ältere Schwester". Auf den Nachttischen sind Werbebeigaben der Firma Haribo mit Bildern von Caterina Valente und Audrey Hepburn zu entdecken - und auf dem Tischchen eine Schiefertafel im Miniaturformat.

 

                

Heftigste Kämpfe scheinen Teufel und Kasperl ausgefochten zu haben - an der Teufelsgabel fehlt schon ein Zinken und auch Kasperles "Schlaginstrument" weist sichtbare Spuren auf...

  Kinderzimmerschrank mit hübschem Dekor

 

 

 

 Küche und Badezimmer mussten sich ein Gehäuse teilen und da kein Küchenschrank vorhanden war, tat's auch ein Schlafzimmerschrank, Nachttische wurden zu einer Anrichte zusammengeschoben. Wie schon im Puppenhaus ganz oben ist auch bei dieser Einrichtung sehr schön der Übergang ins "Plastikzeitalter" erkennbar. Hocker und Schminktisch auf der rechten Seite schließlich bastelte die Mutter einer Freundin  - aus einem Korken bzw. aus vier zusammengeklebten Streichholzschachteln.

 

 

 

Übrigens: Aus Ingrid wurde dann im späteren Leben eine engagierte Schul-Lehrerin. Und während ihres Studiums war sie als "Rosa" Mitglied der legendären "Rentnerband". Ihr gehört die weibliche Stimme in der "Hamburger Deern", dem sicherlich bekanntesten Stück dieser Gruppe, das in nachfolgendem Video angeschaut und angehört werden kann. Aber VORSICHT! - Auch nach all den vielen Jahren besitzt dieses Lied immer noch absolute Ohrwurmqualitäten. Wenn man es einmal (wieder-) gehört hat, wird man es so schnell nicht mehr los;-)

 

 


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